Zu dick? Zu dünn? Oder eben gerade richtig? Zur Beurteilung unseres Körpergewichts wird nach wie vor sehr gerne der sogenannte BMI zu Rate gezogen.

Die Abkürzung BMI steht für „Body Mass Index“ und ist scheinbar das Maß aller Dinge, wenn es um die schnelle Erfassung von Über-, Unter- oder Normalgewicht geht. „Scheinbar“ ist hier ganz bewusst gewählt, denn mit dem BMI alleine stößt man schon bald an seine Grenzen.

Anhand der Formel (BMI = Körpergewicht in kg/ Körpergröße in m²) kann man eruieren, wie sich das Gewicht bezogen auf die Größe des Menschen verhält, mehr aber auch nicht.

BMI Tabelle

BMI       Beurteilung

19,0 – 24,9         Normalgewicht

25,0 – 29,9         Übergewicht

30,0 – 39,9         Adipositas

Was uns der BMI nicht verrät

Wie sich die Körpermasse zusammensetzt, ob sie aus vorwiegend Fett oder vorwiegend schwerer Muskelmasse besteht, ob die Zellen gut ernährt sind und somit der Organismus gesund und mit allen nötigen Nährstoffen versorgt ist, kann man anhand des BMI nicht feststellen. Denn auch ein kerngesunder junger Sportler, der täglich trainiert und kaum Fett am Körper hat, kann einen hohen BMI haben, da die Muskelmasse relativ zur Fettmasse gesehen, schwerer ist.

Fazit

Zur schnellen und einfachen Beurteilung des Körpergewichts macht der BMI zwar Sinn und ist alltagstauglich, allerdings sollte jeder, der an einer gesunden Gewichtsreduktion Interesse hat, also einen Verlust von Fettmasse und Erhalt von wertvoller Muskelmasse anstrebt, eine BIA – Körperstrukturanalyse, regelmäßig mit Hilfe von erfahrenen Ernährungsberatern durchführen und sich nicht alleine auf die Anzeige der Badezimmerwaage verlassen.

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