Hier finden Sie eine Auflistung der wichtigsten Mineralstoffe.

Calcium

Calcium spielt eine wichtige Rolle bei der Muskelarbeit, bei Blutgerinnung, der Steuerung der Erregbarkeit von Nerven und Muskeln, dem Herzrhythmus, der Knochenbildung und vielen anderen Stoffwechselvorgängen in den Zellen. Wenn wir zu wenig Calcium im Blut haben, dann wird es aus den Knochen „geholt“ und wir scheiden weniger aus, nehmen aber mehr mit der Nahrung auf. Bei erhöhtem Calcium Wert ist es genau umgekehrt – wir lagern mehr in den Knochen ab, scheiden mehr aus und nehmen weniger aus der Nahrung auf.

Jod

Jod ist wichtig für die Schilddrüsenfunktion. Bei einer diagnostizierten Funktionsstörung wird zwar meist ein Medikament verordnet, darüber hinaus ist aber die Ernährung wichtig. Neben Selen ist auch Jod ein wichtiger Mineralstoff für eine aktive Schilddrüse und sorgt für eine gute Fettverbrennung. Unser täglicher Bedarf liegt bei 200µg (Mikrogramm)

Kalium

Kalium findet sich insbesondere in den Zellen und ist von zentraler Bedeutung für den Energiestoffwechsel. Darüber hinaus über nimmt es wichtige Funktionen beim Stofftransport durch die Zellmembran. Kalium ist notwendig zur Aufrechterhaltung der Herz- und Muskelfunktion, der Nervenleitfähigkeit, sowie der Blutdruckregulation. Kaliumreiche Lebensmittel: Getreide, Gemüse, Bananen, Trauben, Beeren

Magnesium

Magnesium – das Antistress Mineral ist der wichtigste Mineralstoff für innere Ruhe und Gelassenheit, deshalb sollten bei physischer und psychischer Belastung besonders auf die ausreichende Magnesiumversorgung geachtet werden. Es ist an den meisten Stoffwechselprozessen in Muskeln, Herz und Nerven beteiligt, bei denen Energie in den Zellkraftwerken produziert wird, indem es die Fettverbrennung fördert. Menschen mit Magnesiummangel klagen meist über Kraftlosigkeit. Es unterstützt die Aufnahme von Calcium in den Knochen.

Selen

Selen – der Power-Mineralstoff für den Zellschutz. Selen ist ein lebenswichtiges Spurenelement.  Es ist für den Stoffwechsel und das Immunsystem unverzichtbar, es schützt die Körperzellen vor den Angriff freier Radikale und stärkt die körpereigene Abwehrkraft. Zudem unterstützt Selen die Bildung von Hormonen wie z.B. Schilddrüsenhormone.

Der Körper kann Selen nicht selbst produzieren, daher muss es über die Nahrung zugeführt werden. Selen ist vor allem In Fisch und Vollkornprodukten (Reis, Nudeln) enthalten.

In welchen Lebensmitteln ist Selen enthalten?

Selen ist in Pflanzen enthalten. Sie nehmen das Selen über die Wurzeln aus dem Boden auf. Das Problem dabei ist, dass in Nord- und Mitteleuropa die Böden in den letzten Jahren Selen arm, aber dafür zunehmend mehr mit Schwermetallen belastet sind. Damit ist keine ausreichende Aufnahme von Selen über die Nahrung gegeben.

Grundsätzliche wären pflanzliche Selenquellen z.B. Kokosnüsse (Öl, Milch) und Vollkornprodukte, tierische Quellen wären Rind- und Hühnerfleisch, Eigelb, Hering, Thunfisch und Forelle (bei ausreichender Aufnahme durch die Nahrung).

Ein erhöhter Selenbedarf im Krankheitsfall kann also über Ernährung nicht abgedeckt werden, die Einnahme von Nahrungsmittelergänzung Selen ist mit dem behandelnden Arzt abzustimmen.

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